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TiCon 3.09: Neue Modulklasse Inseltaktung

Bislang war die Abtaktungsfunktion der MTM-Software TiCon nur in der Lage, die klassische Fließfertigung abzubilden, bei der ein Werker einer bestimmten Station fest zugeordnet ist und die dort zugeteilten Arbeitsinhalte abarbeitet. Mit der neuen Modulklasse "Inseltaktung" unterstützt TiCon nun die Montageplanung auch nach dem Inselprinzip.

Bei der Inselfertigung werden alle notwendigen Ressourcen (Stationen, Werker) räumlich und organisatorisch in einer Fertigungsinsel zusammengefasst. Im Gegensatz zur Fließfertigung kann theoretisch jeder Werker an jeder Station eingesetzt werden. In TiCon werden Arbeitsinhalte wie bei der Fließfertigung in Form von MTM-Analysen beschrieben und einer Station und einem Werker zugeteilt. Neu bei der Inseltaktung ist, dass diese Station für die Dauer des Arbeitsumfangs aus der Sicht der anderen Werker als "belegt" gekennzeichnet wird und der betrachtete Werker nicht mehr für Tätigkeiten an anderen Stationen eingeteilt werden kann.

Spezielle Maschinenstationen können die Taktzeit für die Insel vorgeben. Über eine Bewegungsmatrix lassen sich Wegezeiten zwischen den Stationen automatisch erzeugen. Praxisnah ist auch die Funktionalität der "Stationsverfügbarkeit": Sie deckt ab, wenn z. B. aufgrund bestimmter Qualifikationen oder Fertigkeiten ein Werker nicht an einer bestimmten Station eingesetzt werden kann.

Mehr Informationen zum TiCon-Modul Takt finden Sie hier.

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