MTM – Arbeit produktiv und gesund

„Zukauf von Exzellenzen für die Gestaltung produktiver und gesunder Arbeit“

Unternehmerverbände Rhein-Wupper und MTM kooperieren

Die Unternehmerschaft Rhein-Wupper e. V. und der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e. V. mit Sitz in Leverkusen arbeiten künftig mit der Deutschen MTM-Vereinigung e. V. eng zusammen. Die neuen Mitglieder vertreten die Interessen von Unternehmen aus allen Branchen, die Beratungsbedarf in sozialen, arbeitsrechtlichen und politischen Angelegenheiten haben. MTMaktuell sprach mit Geschäftsführer Andreas Tressin über die Ziele und Inhalte der Partnerschaft.

Welche Bedeutung hat das Thema Produktivität für die Unternehmen, deren Interessen Sie vertreten?
Es ist eine Binsenwahrheit, dass wir in einem Hochlohnland wie unserem neben Produktinnovationen eine hohe Produktivität brauchen, um im internationalen Wettbewerb dauerhaft bestehen zu können. Es überrascht deshalb in der Beratungs- und zunehmend auch der Verhandlungspraxis von Haustarifverträgen nicht, dass ein strukturiertes Produktivitätsmanagement ein ganz wesentlicher Baustein nicht nur für eine wirksame Krisenabwehr ist, sondern insbesondere zur Steigerung der Produktivität auch immer wieder gezielt beeinflusst werden muss.

Was hat Sie generell bewogen, mit MTM eine Partnerschaft einzugehen?
Die Digitalisierung wird noch einmal einen enormen Produktivitätsschub bringen und deshalb Treiber neuer Möglichkeiten bei den Fertigungsmethoden und der gesamten Arbeitsorganisation sein. Dies gilt im Übrigen nicht nur für eine neue Funktionsteilung zwischen Mensch und Maschine. „Big Data“ oder besser „Data Science“ werden, gleichsam einem Veredlungsprozess, bei der Umwandlung von Daten in wertvolle Informationen allgegenwärtig sein. In diesem Prozess wollen natürlich auch wir als Dienstleister unsere Mitgliedsfirmen durch eine proaktive Beratung unterstützen. Und zwar nicht nur mit eigenen Ressourcen, sondern auch durch den „Zukauf“ von Kompetenzen Dritter. Und da bot sich die Deutsche MTM-Vereinigung e. V. mit ihrem auch auf die Digitale Transformation ausgerichteten Dienstleistungsportfolio geradezu an.

Worin sehen Sie den konkreten Nutzen der Zusammenarbeit mit MTM?
In erster Linie im Zukauf von Exzellenzen für die Gestaltung produktiver und gesunder Arbeit. Und hier bietet sich das Dienstleistungsportfolio von MTM schon deshalb an, weil die Vereinigung seit Jahrzehnten die erforderlichen und weltweit akzeptierten Standards für die Gestaltung menschlicher Arbeit zur Verfügung stellt und damit über ein großes Erfahrungswissen verfügt, welches man auch mit Blick auf die erwähnten aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz wichtig bei der Wahl von MTM als Kooperationspartner war dabei, dass der Industrieverband unseren Mitgliedsfirmen im Projektmanagement Spezialisten zur Verfügung stellen kann, die gerade auch klein- und mittelständische Unternehmen, also KMU, begleiten können. Denn diese verfügen oftmals über kein eigenes, ausreichendes Ressourcenmanagement.

In welchen Bereichen bzw. auf welchen Themengebieten werden beide Verbände zusammenarbeiten?
Vor allem im Projektmanagement zur Einführung eines MTM-basierten  Produktivitätsmanagements für KMU. Dann im Bereich Ausbildung bzw. Training in der Anwendung von MTM und nicht zuletzt bei der Auswahl, Implementierung und Schulung geeigneter Software-Lösungen. In diesen Handlungsfeldern gibt es auch schon erste Ideen für gemeinsame Projekte.


Bild: Andreas Tressin, Geschäftsführer Unternehmerverbände Rhein-Wupper

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